Tischkicker als Mittelpunkt jeder Party: Spielspaß für Groß und Klein

Tischkicker – dieses simple, aber geniale Spielgerät nimmt auf jeder Party ganz selbstverständlich den Platz in der ersten Reihe ein. Bereits beim Anblick des massiven Kickertischs spürt man das Kribbeln in den Fingern. Die kleinen Holzfiguren warten nur darauf, wild zu drehen und das Runde im Eckigen zu versenken. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob es sich um ein Kindergeburtstag oder ein gemütliches Beisammensein im Freundeskreis handelt: Kicker bringt Schwung in die Bude.

Was macht gerade diesen Spieltisch so unwiderstehlich? Eigentlich sind es die lauten Jubelschreie nach einem Tor, das gemeinsame Lachen bei jedem Eigentor und die gute Portion Schadenfreude, wenn der Ball – wieder mal! – an der Kante entlangtanzt. Ein Kicker-Tisch ist nicht bloß ein Sportgerät, sondern lebt von den Emotionen seiner Spieler. Wer selbst mal ein spannendes Duell erlebt hat, weiß: Man kann stundenlang an den Stangen hängen, ohne dass Langeweile aufkommt.

Interessanterweise stammt das erste Patent für einen Tischfußball-Tisch aus dem Jahr 1923 aus Europa – genauer gesagt von dem Engländer Harold Searles Thornton. Von da an hat sich der Kicker rasant verbreitet. Besonders beliebt ist das Spiel in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. In den Bars und Kneipen der Großstädte hat fast jeder seine eigene Kickerrunde. Übrigens, das erste internationale Turnier fand 1952 in Zürich statt. Seitdem gibt es sogar Weltmeisterschaften!

Warum zieht Tischkicker wirklich alle Generationen in den Bann? Kinder lieben die unkomplizierte Action, Jugendliche den Wettkampf und Erwachsene genießen die Nostalgie und Geselligkeit. Die Regeln sind in zwei Minuten erklärt und schon nach dem ersten Spiel ist jeder Feuer und Flamme. Ob Opa gegen Enkel, Teenager gegen ihren Lieblingsonkel oder Elternpaare im Doppel – jeder findet seinen Platz am Spielfeld. Sogar Leute, die sonst mit Sport nicht viel am Hut haben, mischen begeistert mit. Sagt einer, er kann nicht kicken, ist das nur die halbe Wahrheit. Die anderen jubeln trotzdem, weil es am Kickertisch oft weniger auf Können als auf Timing, Glück und die richtige Portion Dreistigkeit ankommt.